JustiQ – Jugend stärken im Quartier

Mit einer Förderung über das Bundesprogramm ‚Jugend stärken im Quartier‘
entwickeln wir seit Oktober 2016 mit einer Gruppe Jugendlicher die Freizeit-
fläche am Tanger in Tangermünde.
Unter Projektleitung unserer Streetworkerin Carola Schulz wurden bisher eine
Ballfangwand am Basketballfeld, neue Bänke und ein Grillplatz gebaut. Außer-
dem wurden die Feldmarkierungen am Platz erneuert. In der nächsten Stufe
planen wir einen neuen Skateplatz und die Gestaltung des Unterstandes mit
Graffiti.

Das Projekt ist in der zweiten Förderphase bis 2022 verlängert.

Interessierte Jugendliche können sich gern bei Streetworkerin Carola Schulz
unter streetwork@shalomhaus.de oder unter 0174 9910343 melden.

 

 


 

Das leistet das Programm |

Programm bietet jungen Menschen eine Perspektive

Die Angebote kommen insbesondere jungen Menschen im Alter von 12 bis 26
Jahren zu Gute, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt und die durch
andere Angebote besonders schwer zu erreichen sind. Damit sind zum Beispiel
schulverweigernde Jugendliche oder Abbrecherinnen und Abbrecher von
Arbeitsmarktmaßnahmen sowie junge neu Zugewanderte mit besonderem
Integrationsbedarf gemeint. „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ unterstützt
sie bei der (Re-)Integration in Schule, Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft.

Ziel ist, die Teilnehmenden mit niedrigschwelligen Angeboten zu aktivieren
und ihre Kompetenzen und Persönlichkeit zu stärken.
Das Modellprogramm kombiniert verschiedene sozialpädagogische Angebote,
die passgenau entsprechend der Bedarfslage der Zielgruppen in der Kommune
ausgestaltet werden können:

  • Case Management (intensive sozialpädagogische Einzelfallarbeit)
  • Aufsuchende Jugendsozialarbeit (z. B. Streetwork oder Mobile Beratung)
  • Niedrigschwellige Beratung/Clearing (z. B. Anlaufstellen mit Lotsenfunktion,
    in denen Jugendliche eine Erstberatung erhalten)
  • Mikroprojekte mit Mehrwert für das Quartier und dessen Bewohner/-innen
    (z. B. Anlegen eines Trimm-Dich-Pfades, Organisation eines Stadtteilfestes)

Die öffentliche Jugendhilfe steuert und koordiniert die Angebote. Sie arbeitet
dabei im Sinne einer „Förderung aus einer Hand“ eng mit freien Jugendhilfeträgern,
Jobcentern, Agenturen für Arbeit, Schulen, Quartiersmanagement und weiteren
Kooperationspartnern zusammen.


Beitrag zu einer sozialen Stadtentwicklung

„JUGEND STÄRKEN im Quartier“ führt die bisherigen Aktivitäten des BMFSFJ
im Rahmen der Initiative „JUGEND STÄRKEN“ mit dem bisherigen Handlungsfeld
„Übergang Schule-Beruf“ des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit
im Quartier – BIWAQ“ des BMUB zusammen. Finanzielle Ressourcen und fachliches
Know-how werden in die Gebiete des Städtebauförderungsprogrammes „Soziale Stadt“
oder vergleichbare Brennpunkte gelenkt und dort gebündelt. Insbesondere die Mikro-
projekte stärken nicht nur junge Menschen selbst, sondern auch die Quartiere, in denen
sie leben – zum Beispiel indem junge Menschen einen Gemeinschaftspark anlegen oder
ein interkulturelles Stadtteilfest organisieren. Damit leistet „JUGEND STÄRKEN im
Quartier“ auch einen Beitrag zu einer integrierten, sozialen Stadtentwicklung.

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